Meine Arbeit

Seit fast zwei Monaten arbeite ich jetzt in meinem Projekt in Bojschurischte im Kinderhaus Concordia. Meine Arbeit besteht darin, auf aktuell sieben Kinder aufzupassen und mich mit ihnen zu beschäftigen. Dabei kann es sein, dass wir Ball spielen oder verstecken, sehr häufig gehen wir auch ins Stadtzentrum auf einen Spielplatz. Meine Kollegen sind allesamt sehr nett und freundlich zu mir. Mein Bulgarisch wird immer besser, lässt aber meiner Meinung nach immer noch zu wünschen übrig. Ich verstehe viel, rede allerdings nicht sehr sicher. Meistens scheitert es an meinem Wortschatz und Vokabeln lernen sich nun mal nicht von einem Tag auf den anderen. Manche der Kinder sind geduldig mit mir und reden langsam mit mir, andere nicht. Eines der Mädchen gibt nach dem ersten sprachlichen Versuch direkt auf und versucht es mit Gesten, was allerdings noch weniger hilft als alles andere. Witzig wird es, wenn die Kinder versuchen, meine Aussprache zu verbessern. Mal abgesehen davon, dass ich mein ˋR´ nicht vorne rollen kann, woran schon mein Spanischlehrer verzweifelt ist, sind sie sich meist nach drei, vier Versuchen uneinig, ob ich das Wort nun richtig ausspreche oder nicht. Die Diskussionen darum sind dann auch witzig, ohne alles zu verstehen.
PS: Mein erster Dibbedotz ist gemacht! Es hat auch meinen Mitbewohnern geschmeckt und für mich hat es sich angefühlt wie zu Hause. Danke an Mama für die Hilfe.

Veröffentlicht von debbibebbi03

18 Jahre, links-grün versiffte Feministin, ab September ein Jahr in Sofia, Bulgarien

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