Schafskäse

Heute geht es um Schafskäse, wie der Titel verrät, oder, allgemein gesprochen, das Essen hier. Für alle, die es noch nicht wissen: Theoretisch bekommen die Freiwilligen im Sveti Konstantin drei Mahlzeiten pro Tag. Theoretisch, weil Maxi, Josi und ich nur einmal beim Frühstück gewesen sind. Es gab den bereits erwähnten Schafskäse und Brot, das in Deutschland wohl als Toast gelten würde. Ab dem zweiten Tag sind wir dann nie wieder zum Frühstück gegangen. Am Mittag- und Abendessen nehmen wir aber teil.
Ich bin ja Vegetariern, was in Bulgarien in etwa bedeutet: anstatt von viel Fleisch bekomme ich viel Schafskäse. Dieser Käse ist anders als der Schafskäse in Deutschland; ich würde sagen, ein wenig intensiver, allerdings nicht so intensiv wie Feta. Mittlerweile habe ich den Käse frittiert, mit Gemüse, in Ei, mit Kartoffelbrei und sogar in Suppe gegessen.
Außerdem werde ich am Ende dieses Jahres wohl keine Petersilie mehr sehen können, weil hier alles, und damit meine ich wirklich alles, mit Petersilie gewürzt wird. Sonst gibt es hier bei jedem Essen Suppe dazu, unter anderem auch eine ganz vorzügliche kalte Suppe mit Gurke.
Obwohl das Essen alles im allem gut schmeckt, freuen wir uns doch, in unserer Wohnung eine gut funktionierende Küche zu haben, sodass wir am Wochenende auch mal selber kochen können. Und da ja jetzt Dibbedotzzeit ist, werde ich meine Mitbewohner wohl mit meinem ersten selbst gemachten Dibbedotz beglücken. Drückt mir die Daumen!

Veröffentlicht von debbibebbi03

18 Jahre, links-grün versiffte Feministin, ab September ein Jahr in Sofia, Bulgarien

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